Anke Höhne, Hamburg GER

Anke Höhne, Hamburg GER

Anke Höhne, Hamburg GER schwimmt ersten Teilabschnitt der Dreiländerquerung des Bodensees erfolgreich! Von Lindau Deutschland, schwamm sie nonstop, in einer Zeit von 7:27;54 Stunden, nach Rorschach in der Schweiz. Dabei legte sie eine Distanz von genau 15,174 Kilometer, bei anfänglich sehr windigen und welligen, im Verlauf jedoch hervorragenden Bedingungen zurück. Den zweiten Teilabschnitt beendete sie auf eigenen Wunsch, nachdem die Hochrechnung für die Zielerreichung vorlag, nach insgesamt 22,222 km.

Anke Höhne, aus Hamburg GER, ist am 04. September 2026 die erste Teilstrecke der Dreiländerquerung geschwommen, bei der das Begleitboot von Skipper Michael Hindelang und Nadine Eberle, von www.yachttrip-bodensee.de, im Wechsel gesteuert wurde. Mit an Bord war ihr Mann, Peter „Karl“ Wortelker, für Support und die Verpflegung. Oliver Halder von der Bodenseequerung® war für Bilder, Videos, die Überwachung, Berichterstattung und Gesamtkoordination mit dabei. Unterstützt wurde er von Co-Observerin Sabine Lieschke.

Start und Verlauf

Anke startete um 05:56 Uhr in Lindau am Pulverturm, zu einer Dreiländerquerung. Die Querung war anfänglich schwierig zu schwimmen, da starker Wind aus südlicher Richtung und damit hohe Wellen einiges an Kondition abverlangten. Im Verlaug, gegen 8.30 Uhr, beruhigte sich der Wind und flaute ab. Ebenso die Wellen, was sich jedoch nicht merklich auf das Vorankommen auswirkte. Trotz der dann sehr guten Konditionen, schien eine unsichtbare Strömung an Anke zu zerren. Erst nachdem wir merklich auf der Ziellinie ins Zwischenziel waren, wo das Wasser auf Grund des geringen Pegels des Bodensees sehr niedrig war, konnte Anke merklich an Geschwindigkeit zulegen. Sie war pro Kilometer bis zu fünf Minuten schneller unterwegs. Der Bodensee zeigte sich im weiteren Querungsverlauf vollkommen ruhig und es wehte kaum Wind, bei darüber hinaus fantastischen optischen Bedingungen.

Zwischenziel Rorschach

Anke schwamm mit konstanter Frequenz ins Zwischenziel in Rorschach in der Schweiz, wo sie um 13:23 Uhr erfolgreich den ersten Teilabschnitt, nach 15,174 Kilometern beenden konnte und trockenen Fußes an Land stand. Die letzten Meter dort hin, begleitete sie Sabine Lieschke vom Team Bodenseequerung schwimmend, um ihr an Land die Verpflegung zu übergeben und Anke mit etwas Vaseline nachzuversorgen. Um 13:26 Uhr hatte sie wieder Wasserkontakt und startete auf den zweiten Teilabschnitt, in Richtung Bregenz. Leider machte sich jetzt die Strömung, die sie auf den letzten Kilometern nach Rorschach gepusht hat, als Gegner bemerkbar und die Rundenzeiten lagen wieder erheblich unter Ankes möglichem Durchschnitt. Die Zwischenzeiten wurden über weitere 4 Kilometer beobachtet, in denen sich leider keine postivien Erkenntnisse gewinnen ließen.

Abbruch nach 22.222 m

In der Konsequenz entschied Anke dann, nach ca. 11:51 Stunden und einer geschwommenen Distanz von 22,222 km, die Dreiländerquerung abzubrechen und kam an Bord des Begleitboots. Die Wassertemperatur betrug im Durchschnitt 23 °C.

Trotz der herausfordernden Umstände kämpfte sich Anke von Meter zu Meter und zeigte ihre Qualitäten als herausragende Extremschwimmerin. Wir bedauern, dass sie an diesem Tag diese Herausforderung vorzeitig abbrechen musste und übermitteln unsere herzlichen Glückwunsche zu dieser sehr guten Leistung.

Bodenseequerung® – Nothing for Swimps!

Bilder der Dreiländerquerung sind in unserer Facebookgalerie von Anke Höhne zu finden.

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